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Finale auf dem Main mit drei punktgleichen Teams.

27.08.2012 Zur News Übersicht
Finale auf dem Main mit drei punktgleichen Teams.
Nach einem spannenden Regattawochenende steht die Siegercrew beim vierten BMW Sailing Cup 2012 in Frankfurt am Main fest. Im Finale gewannen Jörg Meister, Markus Schrodt, Thomas Kreher, Malte Proff und Stefanie Kornatz punktgleich vor zwei anderen Crews auf Grund der besseren Ergebnisserie.

Damit sicherten sich die Gewinner die Qualifikation für das BMW Sailing Cup Deutschlandfinale vom 5. bis 7. Oktober 2012 in Hamburg. Die Qualifikationsregatta westlich der Friedensbrücke war während des Museumsuferfestes sehr gut besucht. Ein stetiger Strom von Zuschauern flanierte am Mainufer entlang. Dietmar Kövari, Filialleiter der BMW Niederlassung Frankfurt West, und Christian Neubauer, 1. Vorsitzender des Frankfurter Yachtclubs e.V., übergaben die Pokale für die Podiumsplätze. Die Siegerehrung mit allen 18 Teams wurde von HR 1 Moderatorin Marion Kuchenny präsentiert.
„Der vierte BMW Sailing Cup war voll auf Kurs. Wir haben es in diesem Jahr wieder einmal geschafft, die Bewerberanzahl zu übertreffen und freuen uns, dass sich der BMW Sailing Cup als feste sportliche Veranstaltung in Frankfurt etabliert hat. Mit großer Vorfreude blicken wir jetzt bereits auf den nächsten BMW Sailing Cup auf dem Main“, sagte Kövari.
„Der BMW Sailing Cup in Frankfurt bot wieder viel Wind und ereignisreiches Segeln für die Teilnehmer. Die Durchführung der Wettfahrten war für das Team des Frankfurter Yachtclubs angesichts der Bedingungen anspruchsvoll, hat aber auch wieder sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf die fünfte Auflage im nächsten Jahr“, meinte Neubauer.
Am Samstag hatte Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, um 10 Uhr den Startschuss für den BMW Sailing Cup in Frankfurt am Main gegeben. Für die 18 Fünfercrews standen die Vorläufe und die Qualifikationsrennen auf dem Programm, die bei vier Beaufort aus südwestlicher Richtung und leichten Böen ausgetragen wurden. Durch die Berufsschifffahrt und die dadurch bedingten Sperrzeiten für die Wettfahrten musste die Segler zwischenzeitlich immer etwas Geduld aufbringen. Viele enge Rennen und der teils böige Wind forderten von Crews und Booten alles ab.
Am zweiten Tag standen mit den Hoffnungsläufen, den Halbfinals, dem Runner’s Up und den Finalläufen sieben Wettfahrten auf dem Programm. Bei anspruchsvollen Segelbedingungen mit fünf Windstärken, die in Böen auf bis zu sieben Beaufort auffrischten, wurden am Sonntagnachmittag die mit Spannung erwarteten beiden Finalläufe gestartet.
Skipper Jörg Meister legte mit seiner Crew im ersten Finaldurchgang den besten Start hin, konnte die gute Ausgangsposition aber nicht halten. So ging Dr. Jan Ulmer als Erster um die Luvtonne und verteidigte diesen Vorsprung über die nächste Bahnmarke bis in das Ziel. Startgewinner Meister kam als vierter von den sechs Finalbooten über die Ziellinie.
In der zweiten Finalwettfahrt erwischte die Crew um Meister wieder einen guten Start und ging dieses Mal auch in Führung um die Luvtonne. Dr. Ulmer hingegen bekam von den Wasserschiedsrichtern direkt nach dem Start einen Penalty zugesprochen. Mit einem Strafkringel bereinigte er seinen Fehler, verlor aber den Anschluss an die Spitze.
Währenddessen segelte Meister einen Vorsprung heraus und verteidigte diesen bis ins Ziel. Dr. Ulmer kam auf Rang vier und damit auf die selbe Punktzahl und die selben Platzierungen wie Jörg Meister. Der Zieleinlauf im zweiten Rennen gab so den Ausschlag für den Gesamtsieg von Meister, der im Vorjahr das Finale nur knapp verpasst hatte. Mit einem zweiten und einem dritten Platz kam Skipper Reinhard Noack ebenfalls auf fünf Punkte und damit auf den dritten Gesamtrang.